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Spatenstich zur ersten Bauetappe

Mit dem Spatenstich erfolgte am Mittwoch der offizielle Baustart zur neuen BahnhofCity Feldkirch. In der ersten Bauphase entstehen Tiefgarage, Busterminal, ein Wohn- und Geschäftshaus sowie Gebäude für Gastronomie, Handel und Hotellerie. Um wärend der Bauarbeiten einen reibungslosen Ablauf des öffentlichen Verkehrs gewährleisten zu können, wurde am 8. März ein provisorischer Busplatz in Betrieb genommen.


Rund um den größten Bahnhof Vorarlbergs entsteht in den kommenden Jahren ein neues Stadtquartier, welches Wohnen, Arbeit, Handel, Freizeit und Verkehr stimmig miteinander verbindet. Die Planungsphase zu diesem Großprojekt dauerte über eineinhalb Jahre. Letzten Herbst konnte mit den Abrissarbeiten begonnen werden, Anfang März diesen Jahres folgten die Aushubarbeiten. Nun wurde der offizielle Spatenstich für das zukunftsweisende Konzept gesetzt. Die Projektbetreiber von FB Future Bauart Immobilien GmbH, Roland Pircher, Stefan Eigentler und Andreas Schwaiger, rechnen damit, das 60 Mio. Euro Projekt in vier Jahren fertigstellen zu können.


Genauer Zeitplan und gute Abstimmung mit Projektbeteiligten

Um das Projekt leichter planbar zu machen, wurde es in zwei Bauetappen geteilt. Die erste Etappe beinhaltet den Bau der Tiefgarage, des Busplatzes sowie der Baufelder 1, 2 und 3. Der Busplatz soll 2020 fertiggestellt sein, der Rest der ersten Etappe 2021. Im Frühjahr 2021 folgen mit der zweiten Bauetappe die Baufelder 4, 5 und 6. Mit dem Ende der gesamten Bauarbeiten wird Mitte 2022 gerechnet. „Wir freuen uns über den bisherigen Projektverlauf und den heutigen Spatenstich, denn damit liegen wir gut im Zeitplan“, erklärt Projektbetreiber Roland Pircher. Neben der Einhaltung des Zeitplans ist es den Projektbetreibern aber auch wichtig, die Öffentlichkeit gut zu informieren und Einschränkungen nach Möglichkeiten zu vermeiden. Dies betreffe insbesondere den öffentlichen Nahverkehr sowie Parkmöglichkeiten für Fahrrad- und Autofahrer. Dafür stehe man in ständiger Abstimmung mit der Stadt Feldkirch und den ÖBB. Dazu Bürgermeister Wolfgang Matt: „Um ein Bauprojekt in dieser Dimension und an diesem Standort optimal abwickeln zu können, ist eine gute Zusammenarbeit unerlässlich. Aus diesem Grund war es allen Beteiligten von Beginn an wichtig, sich von den Planungen bis hin zur Umsetzung gemeinsam abzustimmen. Mit der Umlegung des Busplatzes und der Einrichtung einer Kurzparkzone beim Prennparkplatz wurde versucht, die Einschränkungen für die Bahnhofsbenutzer so gering wie möglich zu halten.“


Autofreier Bahnhofsplatz

Der Verkehr – sowohl öffentlich als auch privat – ist ein zentrales Thema des Gesamtkonzeptes der Bahnhofcity. Besonders Radfahrern und Fußgängern werden attraktive Verweil- und Nutzungsmöglichkeiten geboten. So wird der große Bahnhofsplatz künftig nur für den öffentlichen Busverkehr freigegeben, ansonsten jedoch autofrei gehalten. Der gesamte Verkehr zum Bahnhof wird unterirdisch geführt, inklusive Kiss & Ride Bereichen und Taxistellplätzen, welche direkt mit den Bahnsteigen verbunden werden. Die zweigeschossige Tiefgarage bietet neben privaten auch öffentliche Parkmöglichkeiten, welche oberirdisch wegfallen werden. Für Fahrräder hingegen werden rund 500 Abstellplätze am Bahnhofsvorplatz entstehen. Insgesamt werden über 110.000 Kubikmeter Raum umbaut, wovon 45.000 Kubikmeter alleine unterirdisch verbaut werden.


Großes Interesse an Büro-, Handels- und Wohnflächen

Freude haben die Projektbetreiber jedoch nicht nur aufgrund des eingehaltenen Zeitplans, sondern vor allem wegen des großen Interesses am Projekt Bahnhofcity und dem positiven Anklang in der Bevölkerung. „Mit Jürgen Sutterlüty als Handelspartner und René Gmeiner als Hotelbetreiber des Night-Inn konnten wir schon sehr früh geeignete Pächter finden, deren Unternehmenskonzepte sich mit unseren decken und unseren Vorstellungen entsprechen“, so Stefan Eigentler. Als kleine Überraschung stellte sich für die Projektbetreiber das besonders große Interesse an den Büroflächen dar. Und auch für die allgemeinen Wohnflächen war das Interesse von Beginn an sehr groß, wie Projektbetreiber Andreas Schwaiger ausführt „Wir sind sehr zufrieden mit der allgemeinen Nachfrage und dem Interesse. Sehr früh bereits ist die VOGEWOSI in das Projekt eingestiegen und hat das gesamte Baufeld 1 übernommen. Das entspricht auch unseren Vorstellungen einer künftigen guten Durchmischung an Eigentums- und Mietwohnungen.“



Factbox Bahnhofcity Feldkirch:

Projektbetreiber: FB Future Bauart Immobilien GmbH (Roland Pircher, Stefan Eigentler, Andreas Schwaiger)

Bauzeitplan: 2019 – 2022

Projektkosten: ca. 60 Millionen Euro

Wohnungen: 136

Hotelzimmer: 125

TG-Plätze: > 360

TG-Fläche: 8.000 m2

Handel und Gastronomie: 1.800 m2

Bürofläche: 2.700 m2